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    TomTomTurnAround - Profile Image
    Username: TomTomTurnAround
    Real Name: Tommi Farmer
    Age: 49
    Gender: Male
    Location: Weißenburg/Bayern, Germany
    Date Joined: 3/10/2013 4:33:05 PM +00:00
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    Djisha
    4/6/2014 5:17:44 PM +01:00
    Hey very funy Dance you keep your page... :)
    Nigelblue
    2/19/2014 11:39:44 AM +00:00
    Thanks mate!
    MeliG
    7/30/2013 7:34:27 PM +01:00
    Thanks for liking FADE FLY!!!
    ApRolloos
    7/28/2013 12:07:36 PM +01:00
    Thanks For All The Support And For Following Greetings Ap
    DJ Justin Keenan
    7/25/2013 1:28:37 AM +01:00
    hey thanks for the favorite....nice of u! have a good one!
    Djisha
    7/15/2013 7:44:30 PM +01:00
    hi Tommi.. cheers for follow :)
    Danny2
    7/12/2013 12:38:50 AM +01:00
    Das Programm heisst "Spacenight" und laeuft auf Bayern 3 nach Sendeschluss.Ich habe mich davon inspirieren lassen und den mix den Du kommentiert hast gemacht. Auf Hessen 3 laueft ebenfalls nach Sendeschluss eine aehnliche Sendung mit "Spacemusik".Ich habe das rein zufaellig vor zirka 4 Jahren entdeckt,weil es hier nachts so heiss ist das man nicht einschlafen kann,und ich mir dann eben all diese Sendungen 'reinziehe.
    Danny2
    7/11/2013 8:06:12 PM +01:00
    Kennst Du das Programm?Spacenight heissts glaube ich...
    smokingtramp-dj
    7/10/2013 3:12:17 PM +01:00
    thanking you for the like, your very kind
    Disco-Frisco
    7/6/2013 9:10:36 AM +01:00
    Thanks for the like buddy...:DD
    DJ FALKON
    7/5/2013 2:17:58 PM +01:00
    THX m8
    Charks
    7/4/2013 11:39:14 PM +01:00
    welcome tom
    Charks
    7/3/2013 6:36:30 PM +01:00
    n1 tom ;)
    Charks
    7/3/2013 6:36:25 PM +01:00
    n1 tom ;)
    Schrieber
    7/2/2013 1:53:49 PM +01:00
    Thanks tommi!!! Nice one:-)
    jonny jitsu
    7/1/2013 6:51:02 PM +01:00
    Am dancing 2 yr music! Top profile!
    MIXPAT
    7/1/2013 1:35:40 PM +01:00
    hello, thank you very much for your nice comment,Funky House 42 appreciated
    Unknown Artist
    7/1/2013 1:14:25 PM +01:00
    hahaha love your profile mate :))))
    MIXPAT
    6/26/2013 4:23:46 PM +01:00
    hello, thank you very much for your nice comment,Tech House 10 appreciated
    MIXPAT
    6/26/2013 4:23:35 PM +01:00
    hello, thank you very much for your nice comment,Tech House 10 appreciated
    See all comments
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    ariana grande in the rain dancing gif

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  • My Bio

     

           Wir DJ's:

       

    Wir sind DJ's. Immer noch. Auch wenn wir vielfach gar keine „Discs“ mehr „jocken“. Aber KFZ-Mechaniker programmieren ja mittlerweile auch eher Diagnoseboxen, als dass sie tatsächlich schrauben. Vermutlich meckert bei denen auch jemand, dass „richtige“ Mechaniker auch noch Stahl in den Händen zu halten hätten und keine Sync-Buttons drücken. Sei es drum. Wir spielen also Musik ab. Für Menschen. Bestenfalls viele. Gerne aber auch mal wenige. Je nach dem wie die Nacht so ist. Je nach dem wie bekannt wir sind. Oder gut. Das „oder“ ist mit Bedacht gewählt. Je nachdem wie der Laden so läuft. Je nachdem wie das Wetter ist, war oder wird. Oder was die Konkurrenz macht. Oder gerade nicht. Oder was gestern war. Morgen ist. Oder was für Ausreden sonst noch so kursieren, wenn denn mal wieder doch nicht so viele gekommen sind. 

    Wir sind DJs aus den unterschiedlichsten Beweggründen. Offiziell natürlich allein und ausschließlich, weil wir unsere jeweilige Musikrichtung über die Maßen lieben. Inoffiziell hauptsächlich, weil man es leichter bei den Mädchen hat. Oder bei den Jungs. Je nach dem. Wir DJs sind unglaublich viele. Und die meisten von uns halten die meisten der jeweils anderen für ziemlich schlecht. Wahrscheinlich sogar zu Recht. Wir sind größtenteils ziemlich schlecht. Was aber keine Rolle spielt, wenn uns genug Leute gut finden. Das ist wie mit der Bild-Zeitung oder mit diesem Lanz-Typen. Die sind auch schlecht. Und so ist auch David Guetta einer von uns. Aua. DJ Hans-Peterdieter-Stylekanone auch. Aua. Gerd Janson oder Laurent Garnier aber auch. Yeah!

    Wir DJs haben ein Problem. „Uns“ gibt es nicht. „Michs“ gibt es abertausende. „Everybody wants to be a DJ“ rappten De La Soul irgendwann mal. fast richtig. “Everybody wants to be the DJ” wäre präszise gewesen. Wir (also die Myriaden “ichs”) üben jetzt mal das “wir”. Weil wir verarscht werden. Nicht, dass die meisten nicht vielleicht tatsächlich mal ein Mädchen abbekommen hätten. Oder einen Jungen. Auch nicht, dass die meisten von uns nicht ihre 15 Sekunden Ruhm wenigstens irgendwann mal genossen hätten. Eher viel mehr. Damals bei dieser einen Party. Alter! Und schon gar nicht, dass uns nicht immer klar gewesen wäre, dass die meisten von uns niemals das Jet-Set-Leben der bekanntesten von uns leben würden. Was eigentlich auch eher Flughafen-Wartehallen-oder-Baggage-Claim-Koffer-weg-Set ist. Gepaart mit Größenwahn.

    Die allermeisten von uns kennt, global betrachtet, kein Schwein. Die allermeisten von uns werden mit 73 (oder auch schon mit 32) nicht mehr von sich behaupten DJ zu sein. Viel zu viele von uns werden schon deutlich früher behaupten, dass es früher geiler/besser/härter gewesen sei. Es gibt schon 17-jährige unter uns, die das sagen. Wir sind, zusammengefasst: ein ziemlich kruder Haufen von Angebern, Möchtegern- oder Fast-Stars, Talenten, Begeisterten, Untalentierten, Erfolgreichen, Hässlichen, gut angezogenen, extrem schlecht angezogenen, Abzockern, Bescheidenen, Überzeugungstätern, Fakern, Genies, Hipstern, Gralshütern, weitgehend geschmacksbefreiten, ewig gestrigen, ewig morgigen (auch sowas), Melancholikern, Alkoholikern, Hedonisten, Autisten, Drogisten, Asketen und was sonst noch so alles rumschwirrt. Wir spielen die allerletzten Genres des Planeten und sind meist der irrigen Auffassung, das allererste Genre des Planeten zu vertreten. Tech-Tango, Indie-Dancetronic-Bass, Nu-wasweißich, Dub-wassonstnochalles, oder „House“. „House“ ist super weil es annähernd so viele Bedeutungsebenen hat wie „Musik“. Aber genau hier, und allein hier, in unserer kleinen Nerd-Welt, die sich unter Urban-Tribal-Progressive-Dance-Rock-Doom tatsächlich etwas ausmalen kann - da werden wir zum echten, zum handfesten „wir“:

    Wir DJs sind es, die die Musik spielen, von denen die Menschen vorher nicht wissen, dass sie sie hinterher gut finden.

    Wir DJs sind früher dran. Können es zumindest sein. Wir DJs haben das Radio zu dem gemacht, was es längst nicht mehr ist. Sein will. Darf.

    Wir DJs haben noch lange Platten gekauft, als das keiner mehr getan hat.

    Wir DJs sind es, denen die Download-Plattform näher ist als Google.

    Wir DJs empfinden 99 Cent als billig im Vergleich zu €10,99 für den Vinyl-Us-Import.

    Wir DJs wissen mehrheitlich, dass unterschiedliche Dateiformate unterschiedlich klingen.

    Wir DJs haben die Mixe zusammengestellt, die Leben verändern (wir DJs sind nämlich auch diejenigen, die dieses tolle Liebeserklärungs-Tape zusammengestellt haben, ohne das Dein trotteliger Vater (DJ) nie im Leben das Herz Deiner eigentlich ganz geilen Mami erobert hätte).

    Wir DJs sind es, die den richtigen Tune im richtigen Moment noch ein kleines Weilchen nicht abspielen, damit dann, wenn es los geht, der Laden richtig brennt. Gut, Wir DJs sind es auch die den falschen Tune im falschen Moment viel zu lange super finden. Aber wir lassen ihn laufen. Was uns DJs markant unterscheidet vom Radio oder vom Fernsehen. Dort, wo die Marktforschung irrsinnig kompliziert und vor allem kostspielig heraus findet, was die Menschen schon kennen, um ihnen dann genau das wieder vorzusetzen. Das ist wie aus dem Fenster gucken und einen Wetterbericht schreiben.

    Wir DJs sind im Vergleich so etwas wie die Eingeborenen, die schon bei blauem Himmel in Deckung gehen, weil es nachher ordentlich gewittern wird. Weil wir DJs ein Gefühl haben. Vielleicht auch ein falsches. Aber ein Gefühl - keinen Algorithmus.

    Wir DJs sind es, die die Online-Plattformen stundenlang durchforsten, um in dem ganzen Müll noch die halbwegs erträglichen Stücke zu finden. Was häufig auch misslingt. Aber wir suchen.

    Wir DJs sind es, die aus der Sicht der meisten Menschen irrsinnig gut dafür bezahlt werden, ein paar Stündchen Lieblingslieder aneinanderzureihen.

    Wir sind großartig (darin, so zu tun als wären wir großartig)

    Wir DJs sind in den Augen der gleichen Menschen nie diejenigen die dafür bezahlt werden, Jahre ihres Lebens früher in Plattenläden, heute in Online-Stores abzuhängen, irrsinnig viel Geld für Tunes auszugeben, die wir am Ende doch nie spielen (seit neuestem aber dennoch lizensieren sollen), stundenlange Auto- oder Zugfahrten zu absurden Kaschemmen zurückzulegen, um in Läden Musik zu machen, die einen „Monitor“ für einen Bildschirm halten.

    Wir DJs bekommen keine €300 für fünf Stunden Musik machen. Wir bekommen €300 für fünf Stunden Musik machen, zwei bis drei Stunden An- und Abreise, vier Stunden (digitale) Plattenladenrumsteherei. Macht einen ordentlichen Stundenlohn von €27.- Den wir versteuern. Dass wir noch für 150.- Musik gekauft haben (die wir jetzt lizensieren sollen). Scheiß der Hund drauf. Dass wir nochmal vier Stunden vorher drauf verwandt haben, den Rotz zu sortieren. Dass wir, wie Bands, eigentlich auch nur an zwei Abenden überhaupt Geld verdienen können (wenn es jemanden gibt, der so bekloppt ist, in einem (für die meisten von uns schon als “überegional bekannt” verkauften) Umkreis von max. 50 km an vier Wochenenden, 8 mal den gleichen DJ hören zu wollen). Dass wir dann eigentlich auch Burger wenden könnten? Ist vor allem insofern ein Scheiß-Vergleich, weil wir nämlich tatsächlich die ganze Woche Burger wenden – oder ähnliches. Auch DJs zahlen Miete. Nur meist nicht von der DJ-Gage. Weil die meisten von uns nur davon träumen ab und an €300.- zu bekommen.

    Wir DJs stehen im Ruf, uns nicht nur nicht der Mädchen oder Jungs erwehren zu können, sondern auch nicht der tonnenweisen Freilieferungen kolumbianischer (oder ost-tschechischer) Aufputschmittel.

    Wir DJs haben ein Problem mit der Wahrheit. Wenn wir DJs die Wahrheit erzählen würden, dann würden wir ja den uns umgebenden Mythos zerstören. Was dann wieder verflucht schlecht gegenüber den Mädchen oder Jungs wäre.

    Wir DJs leben ungesund und reißen uns den Arsch auf, damit auch noch der letzte Dorftrottel Spaß hat. Was altruistischer klingt als es ist. Weil wir DJs nur dann eine gute Zeit haben, wenn die Leute Spaß haben. Also auch Dorftrottel. Die, auch das will gesagt sein, noch tausendmal dankbarere Gäste sind als andere. Andere DJs z.B. 

    Wir DJs müssen uns tagtäglich irgendwo auf diesem Planeten fragen lassen, ob wir den Gangnam-Style, irgendwas von 50 Cent oder das jeweils aktuelle Deppenthema dabei hätten – auch wenn wir seit acht Stunden ein Killer Polka-Set hinlegen. Das unterscheidet uns DJs von der schlechtesten Band, die eigene Lieder spielt. Die werden nicht nach dem Gangnam-Style gefragt. Vermutlich ausgleichende Gerechtigkeit. Weil die Band „darf“ da spielen. Um Geld geht es da schon längst nicht mehr. Da geht der Dorftrottel einfach.

    Wir DJs nehmen uns selbst auseinander, gehen gerne mal als letzter alleine nach Hause und posten trotzdem immer, was für eine Hammernacht es mal wieder gewesen sei. Und wir DJs sind verflucht gut darin, diesen Mythos aufrecht zu erhalten. Zum Wohle aller, die glauben, dass einer von uns letzte Nacht ein Life gesaved hat oder morgen potenziell saven könnte. Und jetzt hat er uns erwischt, der Mythos. Weil ihn auch die letzten Trottel noch glauben (Gott sei Dank weibliche und männliche). Auch und gerade die von der GEMA. Die bis auf weiteres (nicht mehr lange) an die Wand gefahren sind mit ihrem (vertagten) Plan den Clubs absurd viel mehr Geld abzuknöpfen. Weil die Clubs die riesigen Lücken auffüllen sollten, die der Einbruch des „Tonträgermarktes“ (den wir vielen DJs allein nicht am Leben erhalten konnten - und aus heutiger Sicht: allein das Wort schon) in den Kassen der Nenas gerissen hat, die ohnehin schon immer alles abbekommen haben, was andere verdient hätten, die wir DJs so aufgelegt haben (das hat der gute, alte Torch schon vor Jahren gesagt). 

    Die Clubs hatten einen Vorteil. Sie konnten der einzigen Gruppe auf dem Planeten mit Preiserhöhungen drohen, die noch schlechter organisiert ist als wir DJs: dem Publikum. Das schrie laut auf. Jetzt sind wir DJs dran. Und weil wir so scheiße organisiert sind (weil wir wie gesagt die meisten von uns ja auch scheiße finden) und weil wir immer so getan haben, als wären die Begriff Koksnutte, VIP oder Toy-Boy für uns erfunden worden, will so recht keiner aufschreien. Nicht mal die Clubs. Die halten es mit St. Florian und erfreuen sich heimlich des brennenden Nachbarhauses. Die GEMA weiß das, teilt und herrscht. Weil es uns DJs ja nicht umbringt, von unseren üppigen Gagen aus fadenscheinigen Begründungen noch etwas abzugeben. Das wird funktionieren. Weil wir DJs trotzdem und weiterhin noch Mädchen oder Jungs abbekommen wollen. Oder eine Party feiern. Oder Musik vorspielen. Um Mädchen … der Punkt ist klar geworden. 

    Dr. Auflegen

    Auch wenn wir dann einfach mehrheitlich noch ein bisschen mehr drauflegen als wir das ohnehin schon tun. Dann sind wir den unzähligen Bands noch ein bisschen näher gekommen, die auch ausschließlich drauflegen. Spielen dürfen. „Du darfst auflegen“ haben sehr viele von uns auch schon gehört. Und weiter werden wir DJs es sein, die in den Clubs die Musik dieser Bands auflegen, die auch nie etwas von dem Geld sehen, das wir und die Clubs und die Rohling-Käufer, und die SD-Karten-Fotografen und die Computerkäufer und viele andere an die GEMA abdrücken.

    Da stand jetzt „Bands“. Viele von und DJs werden dabei denken: ich spiele aber Elektrobummsfallera. Wir DJs sind ein wenig einfältig und haben auch noch nicht alle begriffen, dass das Format „Band“ und das Format „Produzent“ eigentlich keine Rolle spielt. Wie damals bei diesem einen Produzenten, dessen Marketingvehikel „Band“ sich „Prodigy“ nannte. Super Move.  

    Aber egal. Wenn wir uns also weiter verarschen lassen, sind wir DJs dann endlich genau so blöd wie alle anderen auch. Beispielsweise Bands. Fast alle anderen. Weil so blöd wie unser „Bundesverband Diskjockey“ nach dessen Aussage auf Platz eins unserer Charts derzeit Matthias Reim steht (gefolgt von DJ, hahaha, Ötzi) sind nicht mal wir. Und das ist eigentlich erst recht blöd. Wir DJs sollten, jetzt, da wir Matthias Reim und DJ Ötzi schon selbst bezahlen, deren Arschgeigensound auch spielen. „You get what you pay“ heißt es doch immer. Wenn wir so blöd wären, dann, ja dann, würden sie alle aufschreien. Man stelle sie sich mal vor, die Hauptbühnen der Melts, SMS‘ und Time Warps. „Verdammt ich lieb Dich“ – Peaktime-Banger. 

    Aber es ja wäre ja wie gesagt blöd, wenn wir nicht mehr spielten, was wir tatsächlich spielen, sondern spielten was die GEMA glaubt, was wir spielen. Oder meint, was wir spielen sollten. Tatsächlich scheißt sie einen großen Haufen drauf, was wir spielen, weil sie das am Ende nicht im Geringsten interessiert. In ihrem einzigen, unverhohlen gierig- sabbernden Ansinnen, diejenigen wenigen fetten Ameisenköniginnen im innersten Kern ihres irre wuseligen und wichtigen (aber allein dem einen Zweck untergeordneten) Baus weiter zu füttern, die in ihr das Sagen haben.

    Aber so blöd wie die GEMA wollen wir nicht sein. Weil Wir DJs am ganz dicken Ende eines bleiben wollen: DJs. Gerne auch Scheiß-DJs. Wenn wir nämlich so wären, wie die GEMA denkt, dass wir seien – dann wären wir: keine DJs. Wir wären Wellenform-Verwalter. Oder Marktforscher. Was wir streng genommen tatsächlich sind. Nur, dass unsere Marktforschung am lebenden Dancer, unsere Leistung, unsere Begabung keinen interessiert. Denn der „Markt“ ist längst nicht mehr das, was die Leute da draußen wirklich hören, sondern das was uns die anderen Marktforscher sagen. Diejenigen, die messen und forschen und nachweisen - was ihnen ihr Auftraggeber eben so zum Nachweis aufgetragen hat. Wenn wir so unfassbar blöd wären, noch ganz tief drin daran zu glauben, dass die GEMA „im Prinzip“ etwas Gutes sei - dann wären wir: keine DJs. Und wenn wir DJs nicht mehr DJs wären, dann würde keiner mehr nach neuen Sachen suchen und diese zu Gehör bringen. Obwohl es noch keinem gefällt. Aber übermorgen. Dann würde keine Band, die keiner kennt, von irgendwem in den Clubs wahrgenommen. In den Clubs, in denen wir DJs dann überflüssig wären. 

    Unter anderem weil, wie wir gehört haben, „tanzen“ laut GEMA Vollhorst xy, Abteilung Hamburg, ja etwas anderes sei, als auf ein Konzert zu gehen.

    Weil wir DJs nur „U“ sind. Das steht für „Unterhaltung“. Und die ist schlecht. Richtig schlecht. „Ernst“ ist gut. „E“. Was einige von uns mit Extacy übersetzen würden - niemals mit “Musik“. Schon gar nicht im wörtlichen Sinne von Ernst zu nehmender Musik. Was wir DJs Ernst nehmen ist eine Bassdrum. Keine geriatrische Coverband a.k.a. Symphonieorchester. Unser Fehler.

    Einzig „Ernst“ ist gut. Warum? Weil das denjenigen (der arme Vollhorst aus Hamburg gibt mit seinen ausdruckslos-leeren Augen aber auch ein zu gutes Bild ab), die noch nie Mädchen oder Jungs abbekommen haben und die sogar zu blöde waren, schlechte DJs zu werden, die Möglichkeit einräumt, ihren Neid, ihre Unfähigkeit, ihre Unausstehlichkeit abzuarbeiten.

    Weil sie in der Zeit, in der wir DJs anfingen Spaß zu haben, auch schon niemanden zum spielen gefunden haben und lieber Funktionär oder Politiker oder stellvertretender Kassenwart der Jugendabteilung irgendeines Vereins geworden sind. Kein Fußball oder Reitverein.

    Zu „U“. Irgendwas mit Kultur. Aber das macht sie dann später erst richtig fertig. Denn wir DJs waren, sind und bleiben, auch wenn wir noch so schlecht sind, so ungleich viel mehr Kultur als sie und ihre Vereine. Und wir haben die Mädchen und Jungs, die sie immer haben wollten! Sie können uns verarschen. Und wir werden uns verarschen lassen! Und sie werden so tun, als hätten sie gewonnen. In Wahrheit aber werden sie ganz große Brocken kotzen in ihren Reihenendhäusern. Weil wir dann eben etwas anderes Tolles machen, mit den Mädchen und den Jungs. Ohne sie. Wir DJs!

            WIR!


     

     

  • Comments
    Djisha
    4/6/2014 5:17:44 PM +01:00
    Hey very funy Dance you keep your page... :)
    Nigelblue
    2/19/2014 11:39:44 AM +00:00
    Thanks mate!
    MeliG
    7/30/2013 7:34:27 PM +01:00
    Thanks for liking FADE FLY!!!
    ApRolloos
    7/28/2013 12:07:36 PM +01:00
    Thanks For All The Support And For Following Greetings Ap
    DJ Justin Keenan
    7/25/2013 1:28:37 AM +01:00
    hey thanks for the favorite....nice of u! have a good one!
    Djisha
    7/15/2013 7:44:30 PM +01:00
    hi Tommi.. cheers for follow :)
    Danny2
    7/12/2013 12:38:50 AM +01:00
    Das Programm heisst "Spacenight" und laeuft auf Bayern 3 nach Sendeschluss.Ich habe mich davon inspirieren lassen und den mix den Du kommentiert hast gemacht. Auf Hessen 3 laueft ebenfalls nach Sendeschluss eine aehnliche Sendung mit "Spacemusik".Ich habe das rein zufaellig vor zirka 4 Jahren entdeckt,weil es hier nachts so heiss ist das man nicht einschlafen kann,und ich mir dann eben all diese Sendungen 'reinziehe.
    Danny2
    7/11/2013 8:06:12 PM +01:00
    Kennst Du das Programm?Spacenight heissts glaube ich...
    smokingtramp-dj
    7/10/2013 3:12:17 PM +01:00
    thanking you for the like, your very kind
    Disco-Frisco
    7/6/2013 9:10:36 AM +01:00
    Thanks for the like buddy...:DD
    DJ FALKON
    7/5/2013 2:17:58 PM +01:00
    THX m8
    Charks
    7/4/2013 11:39:14 PM +01:00
    welcome tom
    Charks
    7/3/2013 6:36:30 PM +01:00
    n1 tom ;)
    Charks
    7/3/2013 6:36:25 PM +01:00
    n1 tom ;)
    Schrieber
    7/2/2013 1:53:49 PM +01:00
    Thanks tommi!!! Nice one:-)
    jonny jitsu
    7/1/2013 6:51:02 PM +01:00
    Am dancing 2 yr music! Top profile!
    MIXPAT
    7/1/2013 1:35:40 PM +01:00
    hello, thank you very much for your nice comment,Funky House 42 appreciated
    Unknown Artist
    7/1/2013 1:14:25 PM +01:00
    hahaha love your profile mate :))))
    MIXPAT
    6/26/2013 4:23:46 PM +01:00
    hello, thank you very much for your nice comment,Tech House 10 appreciated
    MIXPAT
    6/26/2013 4:23:35 PM +01:00
    hello, thank you very much for your nice comment,Tech House 10 appreciated
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